Gradivus

Projektbeschreibung

Ziel des Gradivus-Projektes ist, ein Strategiespiel zu erstellen. Die Truppen, die dabei eingesetzt werden, benutzen historische Waffen und Ausrüstungsgegenstände. Dennoch geht es nicht darum, Konflikte der Vergangenheit nachzuspielen.

Das Projekt ist recht vielfältig angelegt und eigentlich viel zu groß geraten, als jemals von einer einzigen Person bewältigt werden zu können. Allerdings erscheint die Fertigstellung auch als gar nicht so wichtig. Wichtiger ist vielmehr die Beschäftigung mit dem Projekt als solchem. Insofern ist dessen Hauptzweck, Spielwiese und Experimentierfeld zu sein.

Im Rahmen des Gradivus-Projektes sind inzwischen ein Rechner zum Umrechnen historischer Preisangaben entstanden, eine Software zur Verwaltung eines mehrsprachig angelegten militärhistorischen Wörterbuchs, eine Programmbibliothek für ballistische Berechnungen (zur Zeit alles nicht verfügbar wegen des Systemumstiegs). Weiterhin entstehen im Rahmen des Projektes Abbildungen historischer Uniformstücke. — Mit der Software des Projektes läßt sich durchaus schon etwas machen, nur Spielen auf absehbare Zeit nicht.

Das Gradivus-Projekt ist frei und quelloffen. Die Daten unterliegen der Creative-Commons-Lizenz vom Typ Namensnennung 4.0 International, die Programmteile der GNU Affero General Public License 3.0.


Pfingstsonntag, der 15. Mai 2016

Einmal mehr beginne ich neu mit der Projektseite. Aber nicht allein diese Seite gilt es neu zu füllen, auch was die Software des Projektes angeht, beginne ich sozusagen noch einmal von vorn.

Gestartet habe ich das Projekt unter .Net. Nach gut einem Jahr kam der Wechsel auf QT. Weiterhin sollte es unter Windows laufen. Nun bleibe ich zwar bei QT, doch aus verschiedenen Gründen soll das Projekt nun unter Linux (genauer unter KDE neon) realisiert werden. Ein entsprechender Rechner ist bestellt. Bis ich mich dort eingearbeitet und die Software in einen vorzeigbaren Zustand gebracht habe, wird allerdings eine Zeit vergehen.

Montag, den 4. Juli 2016

Mit KDE neon bin ich nicht wirklich klargekommen. Schließlich habe ich dann Debian 8 Jessie auf dem neuen Rechner installiert. Als Pakete läßt sich dort zur Zeit QT 5.3 installieren. Das hinkt dem aktuellen Stand zwar um einiges hinterher (5.3 wurde 2014 veröffentlicht), aber immerhin ist es damit möglich, auf vorhandene Pakete zu verweisen.

Ich habe auch schon ein erstes Programm geschrieben. Dieses verfremdet mit Hilfe eines (oder mehrerer) künstlicher neuronaler Netze ein Bild. Ziel ist, die bisherige Bearbeitung von Bildern mit Akvis Sketch zu ersetzen. Die künstlichen neuronalen Netze wurden über die Funktionsbibliothek FANN realisiert. Momentan bin ich noch dabei, die Netze zur trainieren. Das Ergebnis sieht schon recht vielversprechend aus. Sobald das Training abgeschlossen ist, werde ich dann auch Bilder zeigen.